• Jessy

„In meiner Wehrlosigkeit liegt meine Sicherheit.“ ( Lektion 153, Ein Kurs in Wundern)

Wenn ich mich wehrlos gebe, weil ich weiß das ich nicht angegriffen werden kann, dann spreche ich auch Dich frei von jeder Schuld.

Unschuldig sind wir und damit brauchen wir uns auch nicht zur Wehr zu setzen.

Jede Selbstverteidigung setzt voraus das wir uns angegriffen und somit auch schuldig gefühlt haben müssen.

Wenn ich mich verteidige oder mich rechtfertige, dann sehe ich einen Angriff voraus und ich sehe auch im anderen die Schuld des Angreifers.


Ich habe oft Angst davor schwach zu sein. Denn jeder meiner Abwehrmechanismus bedeutet das ich Angst habe und ich in diesem Moment die Liebe in mir zu verdrängen versuche. Immer dann wenn die Liebe aus mir heraus strahlt, ist auch meine Wehrlosigkeit und Unschuld präsent.

Schau einem Baby oder Kind in die Augen.

Es vertraut einfach auf die Unschuld und gibt sich wehrlos, was soll es auch anderes tun mit solch starker Erinnerung an den Garten Gottes.

Erst wenn ein Kind in unserer Gesellschaft lernt das es etwas falsch oder sich schuldig machen kann, beginnt es darüber nachzudenken wie es sich verhalten soll.

Dann wird jeder Schritt den es tut aus dem Verstand abgerufen, denn hier werden alle Erlebnisse der Vergangenheit gespeichert.

Dann muss es eine Erklärung dafür finden, das es im Moment der Schuldigsprechung keine Liebe sondern Angst gefühlt hat.

Seine eigene Wehrlosigkeit und Unschuld wieder zu erkennen bedeutet wieder wahrhaftig zu sein.

Wir sind dann immer „Echt“ wenn wir uns frei fühlen und ohne Schuldgefühle wir selbst sein können.

Solange wir die Liebe in uns selbst noch nicht erkannt haben, können wir uns ganz gut frei fühlen wenn wir mit Menschen zusammen sind, bei denen wir spüren und darauf vertrauen das sie uns lieben.

Hier wissen wir das wir so akzeptiert werden wie wir wirklich sind und hier können wir uns auch wehrlos zeigen.

Sich Wehrlos zu geben, bedeutet aber nicht schwach zu sein!!!

Im Gegenteil es zeigt wie stark wir uns dazu bereit fühlen, wir selbst zu sein.

Wir haben keine Schwächen und müssen uns auch nicht erst stark erscheinen lassen.

Ein „Angriff“ einer anderen Person auf uns ist nur ein Angriff der anderen Person auf sich selbst und wir kennen das Spiel auch aus unserem eigenen Verhalten.

Jesus sagte einmal in solch einer Situation: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“.

Was wir in so einer Situation tun können ist aufhören uns zu verteidigen und der anderen Person nicht unsere Angst, sondern unsere Vergebung und Liebe zu zeigen.

Das kann in Form von Zuhören, Zuneigung oder Zuwendung sein.

Ja richtig, wir gehen genau wie Jesus auch auf die Person oder die Situation zu und zeigen somit das wir unser gemeinsames Selbst erkannt haben.

Indem wir unsere Stärke, Unschuld und Wahrheit erkennen, sehen wir das Abwehr nicht notwendig ist und ein Angriff nie statt gefunden hat.

Ich vergebe dir heute aus ganzem Herzen und voller Liebe, denn Christus ist in uns erwacht.

🕊💛🤗🌞🥰❤️

Deine Schwester Jessy, vom Weg der Wunder.

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