• Jessy

„Jetzt sind wir eins mit ihm, der unsere Quelle ist.“ (Lektion 164, Ein Kurs in Wundern)



Heute wollen wir das fühlen, sehen und hören auf eine andere Art und Weise tun wie wir es gewohnt sind.

Die Augen deines Körpers sind heute nicht von Belang und trotzdem wirst du sehen können.

Die Töne die du sonst mithilfe deiner Ohren gehört hast werden dich auch anders erreichen als bisher.

Wie aber können wir uns das vorstellen durch Christus Augen zu sehen, oder durch seine Ohren zu hören?

Worte sind für mich hier schwierig zu wählen, heute ist ein Tag an dem praktisches üben die einfacherer Möglichkeit ist um aus unserer Quelle zu empfangen.

In meiner Übungszeit heute morgen habe ich mich hingesetzt, meine Augen geschlossen und den Heiligen Geist gebeten was es bedeutet mit IHM sehen zu können.

Auch habe ich gebeten mir das Hören zu zeigen.

Erst hörte ich weiter die Geräusche der Welt und auch Bilder erschienen in Form von Gedanken in meinem Kopf.

Aber ich sah ihnen zu und bemerkte das sie mir in einem gewissen Zeitrahmen erscheinen.

Das heißt das ich das Geräusch eines Autos länger als einen Moment höre und wenn ich die Augen öffne und der Fliege folge dann dauert auch dies mehrere aneinander gereihte Zeitabschnitte.

Hier kam ich an den Punkt an dem ich der Zeit zusah was sie mit mir und meinem Körper macht.

Oder umgekehrt wie mein Gedanke an Zeit den Moment ausdehnte und ich jeden noch so kleinen Abschnitt bewertete und in mein eigenes Denken einbaute.

Aus dieser Beobachter Position heraus bat ich nochmals um das Sehen mit den Augen Christi.

Dann konnte ich quasi zusehen wie ich hin und her pendelte. Zwischen einem Zustand den ich als zeitlos und ohne Nachdenken empfand und der Welt die mir so bekannt vorkam.

Selbst wenn ich die Augen öffnete kam es mir kurz so vor als könnte ich zwar sehen aber überhaupt nicht erkennen was ich da sehe.

Ich brauchte es aber auch nicht weil mich kein Gefühl daran hindern wollte diese Freiheit zu erfahren.

Das Gefühl was mich aus diesem Moment immer wieder heraus holt ist die Angst.

Dann kann ich sehen das diese Welt in die wir glauben hinein zu gehören eine Welt voller Zweifel und Angst ist.

Hier sind wir nicht einfach Da, sondern wir brauchen etwas das uns stützt.

Wir beten auch hier einen Gott an, nur wissen wir tief ins uns vertrauen wir ihm garnicht.

In Gottes Himmelsreich brauchen wir keine Angst zu haben, denn wir sind so fest angebunden an SEINE Quelle das wir niemals an IHM zweifeln würden.

Hier gibt es nur vollstes Vertrauen in unser Dasein durch IHN und hier sind wir in seiner Liebe vollkommen erfüllt.

Den Frieden den wir hier erfahren, dem würden wir niemals wiedersprechen.

Hier müssen wir auch keine Zeit erfinden, denn wir brauchen weder Anfang noch Ende.

Denn wir sind weder erschöpft und brauchen ne Pause, noch benötigen wir Vorfreude auf ein Ereignis.

Alles ist einfach Da und wir sind es auch.

Was uns aber in der Welt der Angst und des Egos so gefangen hält ist wer hätte es geahnt, nur die Entscheidung die wir gegen die Angst treffen müssen.

Aber dieses „müssen“ ist das was mich bisher noch davor zurück hält.

Ich weiß nicht wie es Dir damit geht aber irgendwie fühle ich mich wie festgeklebt.

Sobald ich versuche mich loszumachen, zieht es mich auch schon wieder rein und ich verliere mich hinter dem Vorhang.

Ich glaube das einzige was da helfen wird ist genau wie der Kurs es auch immer wieder sagt:

Üben, Üben, Üben.

Nähern, Nähern, Nähern

Und lieben, Lieben und nochmals lieben.

Das helfen auch die ganzen Worte heute nicht weiter.

Innenschau, Selbstreflexion, Meditation usw.

können uns auf unserem Weg zurück zur Quelle unterstützen.

Wir sind alle Lehrer und gleichzeitig Schüler.

Wir sind alle Diener Gottes und wollen heute nur der Liebe dienen.

Deine Schwester Jessy, vom Weg der Wunder.

Wenn ihr mehr Infos zu den Lektionen oder zum Kurs in Wundern allgemein sehen wollt dann schaut doch mal auf unserem YouTube Kanal „Weg der Wunder“ vorbei.

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