• Jessy

„Krankheit ist eine Abwehr gegen die Wahrheit.“ (Lektion 136, Ein Kurs in Wundern)

Auf den ersten Blick eine echt heftige und schwierige Lektion.

Auf den zweiten wesentlich friedvoller und wohlwollender als gedacht.

Wenn wir den Körper nicht als unsere eigene Ursache anerkennen, dann öffnet sich die Tür für uns zur Wahrheit.

Jede Vorstellung davon, von Gott getrennt als Körper zu existieren, macht uns blind.

Krankheit ist eine der Illusionen, die wir benutzen, um unsere ganz eigene Wahrheit aufrecht zu erhalten.


Ich differenziere hier zwischen dem was wir als Krankheit verurteilen und wie sich der Körper tatsächlich vor uns verändert.

Der Kurs in Wundern kann da auch ganz leicht in einer eher beängstigenden Form ausgelegt werden.

Die uns mehr verwirrt als das sie uns hilft.

Wir dürfen uns hier wieder daran erinnern, das es einzig und alleine um die Wahl der Gedanken geht, bzw. um deren Berichtigung.

Unser Lehrer möchte uns die Möglichkeit geben, dass wir uns mit den Gedanken des Nicht-Körper-Seins beschäftigen.

Ich persönlich gehe in solchen Momenten in die volle Akzeptanz, das Vertrauen und gebe mich dem hin was geschehen soll.

Dabei erkläre ich jedoch nicht die Welt als zweifelhaft, sondern ich lenke meinen Geist, ohne die Welt dabei anzugreifen.

Ich öffne mich eher, als das ich versuche eine Tür zu schließen.

Ich halte meine Tür zur Wahrheit, so weiterhin geöffnet um diese zu empfangen.

Krankheit ist eine Entscheidung.

Damit ist gemeint das wir die Veränderung des Körpers und der Welt ständig beobachten und ihr eine Definition, eine Erklärung geben.

Für diese entscheiden wir uns.

So wie wir etwas gerade wahrnehmen, danach legen wir unsere Wahrheit aus.

Der Kurs spricht hier von der Trennung zu Gott, die auf der Identifikation mit dem Körper beruht.

Krankheit lässt uns diese Trennung noch viel intensiver erleben.

Denn sie dient uns quasi als Beweis.

Ich leide, also kann ich nur der Körper sein.

Wenn ich selbst aus meiner Erfahrung mit meinem Bild von Krankheit sprechen darf.

Nichts hat mich jemals so einsam fühlen lassen wie eine Krankheit.

Ich fühlte mich in diesen Momenten abgespalten, irgendwie anders bzw. abgesondert und irgendwie verzweifelt.

Hier sehe ich meinen eigenen Beweis, das Krankheit mich auf schmerzhaftem Wege zu dem Gefühl der Trennung geführt hat.

Aber es ist auch ein Weg der Erlösung für mich gewesen, denn hier konnte ich den Blick sehr intensiv zwischen die Welten richten.

Hier habe ich meine Sehnsucht nach Gott am intensivsten erleben dürfen.

Daher glaube ich das für viele Menschen eine Krankheit auch ein riesiges Sprungbrett sein kann.

Daher hat sich meine Definition von Krankheit vollkommen geändert.

Heute sehe ich es als die Möglichkeit der eigenen Entwicklung.

Dieses Wort beinhaltet für mich, das man sich aus seiner eigens geschaffenen Welt, quasi heraus wickelt.

Wie aus einem Tuch, in das man sich ganz fest eingewickelt hat, um sich zu vor der Wahrheit zu verstecken.

Für mich war es also ein unglaublich befreiender Weg.

Heute habe ich meine Tür ganz weit offen für die Wahrheit und darin sehe ich meine Heilung.

❤️‍🩹


Deine Schwester Jessy, vom Weg der Wunder.


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